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Kategorie: ohne Kategorie RSS-Feed für diese Kategorie

Auf der Schwelle zur kostenlosen Kunst

Auf der Schwelle zur kostenlosen Kunst

Von Dan Jones, Deutsch Martin Pütter Die Kunstagentur frontofbicycle, zusammen mit der Galerie Katapult, fördert Künstler, die sich in der Szene etablieren wollen, mit einer Ausstellung. Ernest Hemingway fastete kurz, bevor er Kunstausstellungen ging – seine Begründung: Ein leerer Magen sei gleichzusetzen mit geistiger Klarheit und so mit einer vertieften Würdigung der Gemälde. Er mochte besonders die Werke aufstrebender Künstler in der Boheme des Paris in den 20er Jahren und die gemeinnützigen Ausstellungen, welche ihre Werke förderten. Vielleicht identifizierte er sich mit diesen Künstlern: Sie versuchten, ihren eigenen Stil vor dem mächtigen Hintergrund des Modernismus zu schaffen, während er zur

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Kommentare deaktiviert   |  14/04/2015 Kultur, ohne Kategorie

Auf den Spuren der Vergangenheit

Auf den Spuren der Vergangenheit

Von Jan Hawley, Deutsch von Martin Pütter, Foto: Benedikt Wyss/Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt Der St. Johanns-Park war nicht immer so lieblich grün wie heute. Wer kürzlich in der Nähe des St. Johanns-Parks war, wird vielleicht gemerkt haben, dass ein Teil abgesperrt ist. Arbeiter mit Helm, Kelle und Klemmbrett haben sich hier, wo Einheimische sich sonst entspannen und die Aussicht auf den Rhein geniessen, an die Arbeit gemacht. Der Grund für die Arbeiten: Die Vergangenheit des Parks soll ans Tageslicht gebracht werden. Vom 14. bis Mitte 19. Jahrhundert war das Parkgelände, welches sich damals ausserhalb der Stadtgrenzen befand, Ackerland. 1845 entschieden die

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Kulturkonflikt als Musical

Kulturkonflikt als Musical

Von Martin Pütter, Foto: Florian Beck Die Basler Mission feiert ihr 200-jähriges Bestehen mit einem Musical: „Das Grab des weissen Mannes“ liefert dabei einen kleinen Einblick in erfüllte und enttäuschte Hoffnungen der Menschen zweier Welten. Wer schon einmal in einem anderen Land gelebt hat, weiss, dass selbst kleine kulturelle Unterschiede manchmal das Leben ein bisschen schwer machen können. Kommen Faktoren wie Glauben, Tradition und ein gänzlich anderes Klima hinzu, stehen eigene Hoffnungen, Erwartungen und gesetzte Ziele unter enormem Druck. Nicht alle halten dem stand. Das haben in den 200 Jahren des Bestehens der Basler Mission auch einige ihrer Mitglieder erfahren,

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Eco-Festival: eine nachhaltige Party

Eco-Festival: eine nachhaltige Party

Von Martin Pütter Nachhaltigkeit kann auch Spass machen – den Beweis liefern diverse Veranstaltungen am 10. Eco-Festival dieses Wochenende im Stadtzentrum Basels. In gewisser (beschränkter) Hinsicht kann Nachhaltigkeit dabei helfen, den Batzen und das Weggli zu haben. Sie wollen einen Film sehen, fürchten aber die Auswirkungen der Kalorienbomben Popcorn, Eis und Softdrinks auf Fitness und Figur? Dann könnte das Velokino am 10. Eco-Festival dieses Wochenende genau das Richtige für Sie sein. Denn um einen der Filme zu sehen, welche im Kult.kino Atelier (das sich unter dem Tinguely-Brunnen befindet) gezeigt werden, müssen die Zuschauer für den Strom für die Projektoren sorgen

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Die kleinen Unterschiede 10: Guten Appetit

Die kleinen Unterschiede 10: Guten Appetit

Von Martin Pütter Wir alle nehmen Nahrung zu uns, aber was wir essen, und vor allem am liebstem, und wie wir dazu stehen – da gehen die Ansichten von Einheimischen und Expats auseinander. Anfang März 2015 lief nach einer Nachricht bei vielen Expats das Wasser im Mund zusammen, vor allem bei Briten. In Basel war eine Imbissbude aufgegangen, die „fish and chips“ serviert (Tramways in der Steinentorstrasse). Die vielen Kommentare in den sozialen Medien lauten zusammengefasst: Tramways serviert „wahre fish and chips.“ Das heisst: Es waren weder Pangasius oder Tilapia aus einer Zucht, sondern, wie es sich gehört, Dorsch oder

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Fussball verdrängt Religion

Fussball verdrängt Religion

Von Martin Pütter (Foto: hmb / Natascha Jansen) Die Ausstellung „Fussball – Glaube. Liebe. Hoffnung”, die klassische und moderne Ausstellungsmethoden verbindet, bietet im Historischen Museum Basel einen Einblick, was dieser Sport für viele Fans wirklich bedeutet. “Manche Leute glauben, dass es im Fussball um Leben und Tod geht. Diese Einstellung enttäuscht mich. Ich kann Ihnen versichern: Es ist viel wichtiger als das.“ Fast jeder britische Fussballfan wird dieses Zitat des ehemaligen Managers des FC Liverpool, Bill Shankly (1913 – 1981) kennen, ob in dieser Form oder in einer anderen, abgekürzten Version. Nun, was ist denn Fussball wirklich? Das Historische Museum

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Die kleinen Unterschiede 9: Regeln, Regeln, überall Regeln

Die kleinen Unterschiede 9: Regeln, Regeln, überall Regeln

Von Martin Pütter Am Sonntag keine Wäsche aufhängen, kein Auto waschen oder keinen Rasen mähen, abends ab zehn Uhr Musik nur noch auf Zimmerlautstärke – Expats haben ihre Mühe mit Regeln, die Einheimischen (fast) selbstverständlich erscheinen. Ich gebe zu, ein anderer Artikel inspirierte mich zu diesem Artikel in meiner Serie über kleine Unterschiede. Am 1. Dezember 2014 schrieb die Washington Times (nicht zu verwechseln mit der Washington Post) unter «Schweiz sucht qualifizierte ausländische Kräfte, aber geht gegen Immigration vor»: «Es wird der Schweiz schwer fallen, diese dringend benötigten, lukrativen ausländischen Kräfte zu halten, weil viele Ausländer nicht mögen, was sie

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Gilbert&Sullivan – wie Lennon&McCartney

Gilbert&Sullivan – wie Lennon&McCartney

Von Adrian Chess, Deutsch von Martin Pütter Der im Elsass lebende Expat Adrian Chess schildert, wie er über die Basler Gilbert and Sullivan Society Anschluss in einer neuen Umgebung fand – und dass die Werke der beiden Verfasser von Operetten zu viktorianischen Zeiten auch heute passen. Im Januar 2013 kam ich im elsässischen Hegenheim an, nachdem ich zuvor 35 Jahre in Nantes Musik und Schauspiel ausgeübt hatte. Das kleine Dorf ist sehr idyllisch, mit seinen typisch elsässischen Häusern, und besonders im Schnee, der damals die ganze Gegend wie auf einer Weihnachtskarte bedeckte. Allerdings war ich wie viele Neuankömmlinge, die ihren

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«Feuerwasser» beim Theater

«Feuerwasser» beim Theater

Von Shirley L. Kearney / Stephanie Theurich von «Feuerwasser» Die Installation «Feuerwasser», die während der ART Basel bei den vier Glaspyramiden beim Theater zu sehen war, wird nochmals bis zum Jahresende gezeigt und zwar jeweils von 17.30 bis 23.30 Uhr. Die Kompositionen erwecken die Glaskörper akustisch zu neuem Leben. Die per radio-lifestream übertragenen Sounds verstärken die kreisförmigen Bewegungen der Film-Überblendungen von einer Glaspyramide zur nächsten. Stephan Theurich studierte von 1994-1998 Bildhauerei in Deutschland und 1998-2002 Bildhauerei und Medienkunst an der HGK Basel. Theurich arbeitet mit seinen Video Installationen oft ortsbezogen. Das heisst, er lässt sich inspirieren von der räumlichen Struktur vor

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Lobenswerter Versuch mit ungewollten Nebenwirkungen

Lobenswerter Versuch mit ungewollten Nebenwirkungen

Ein Kommentar von Martin Pütter Die Washington Times versuchte kürzlich, ihren Lesern ein bisschen die Schweiz zu erklären, mit etwas ungewöhnlichen Beispielen. Kürzlich wurde ich aufmerksam auf einen Artikel der Washington Times in ihrer Online-Ausgabe. Darin hiess es, die Schweiz suche trotz Bemühungen um Einwanderungsstopp hochqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland. Der Artikel erschien einen Tag nach der deutlichen Ablehnung der Ecopop-Initiative, welche die jährliche Netto-Einwanderung auf 0,2 Prozent der Bevölkerung senken wollte. Es war ein interessanter Nachzieher, der zu erklären versuchte, warum die Schweiz, und besonders Basel, auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind. Es ist auch ein lobenswerter Versuch, Lesern in

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1 Kommentar   |  14/12/2014 Gesellschaft, ohne Kategorie