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Der Ruf der Wildnis inmitten der Stadt

Der Ruf der Wildnis inmitten der Stadt

Von Dan Jones, Deutsch Martin Pütter Je näher der Sommer rückt, umso eher sind in den langen Abend- und frühen Morgenstunden nachtaktive Tiere zu sehen, die in der Stadt hausen. Nachtigallen und Nachtschwalben, die im schwindenden Licht später Abende singen – man kann sie hören und bei genauem Hinschauen auch sehen. Letztere starren wie ein Habicht, bewegen keine Feder, selbst wenn man genau auf sie zugeht. Nachtschwalben sind je nach ihrer Vorliebe in verschiedenen Parks zu sehen, so etwa im Solitudepark, zwischen Roche, Rhein und Tinguely-Museum, oder im Kannenfeldpark, besonders zur Dämmerung, wenn sie noch schläfrig und unterkühlt ist. In

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1 Kommentar   |  11/05/2015 ohne Kategorie, Unterhaltung

Englisch auch im Notfall

Englisch auch im Notfall

Kommentar von Martin Pütter Sorgen der englischsprachigen Expats, dass ihre Notrufe – auf Englisch – nicht beantwortet werden, sind trotz Unkenrufen anderer unbegründet. Kürzlich las ich folgenden Kommentar in einem Gesprächsfaden auf Facebook: „Die Schweizer Feuerwehr kommt nur, wenn man mit ihr fliessend Deutsch spricht. Lass einen Notruf von einem Schweizer Freund aufnehmen – den kannst Du bei Feuer abspielen.“ Dieser Kommentar, den ein englischer Muttersprachler (Name d. Redaktion bekannt) gemacht hatte, erstaunte mich. Kann dies wahr sein? Da ich Zweifel hatte, setzte ich mich mit dem Justiz- und Sicherheitsdepartment Basels, zuständig für die lokalen Notfalldienste, in Verbindung. Dessen Antwort

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Auf der Schwelle zur kostenlosen Kunst

Auf der Schwelle zur kostenlosen Kunst

Von Dan Jones, Deutsch Martin Pütter Die Kunstagentur frontofbicycle, zusammen mit der Galerie Katapult, fördert Künstler, die sich in der Szene etablieren wollen, mit einer Ausstellung. Ernest Hemingway fastete kurz, bevor er Kunstausstellungen ging – seine Begründung: Ein leerer Magen sei gleichzusetzen mit geistiger Klarheit und so mit einer vertieften Würdigung der Gemälde. Er mochte besonders die Werke aufstrebender Künstler in der Boheme des Paris in den 20er Jahren und die gemeinnützigen Ausstellungen, welche ihre Werke förderten. Vielleicht identifizierte er sich mit diesen Künstlern: Sie versuchten, ihren eigenen Stil vor dem mächtigen Hintergrund des Modernismus zu schaffen, während er zur

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Auf den Spuren der Vergangenheit

Auf den Spuren der Vergangenheit

Von Jan Hawley, Deutsch von Martin Pütter, Foto: Benedikt Wyss/Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt Der St. Johanns-Park war nicht immer so lieblich grün wie heute. Wer kürzlich in der Nähe des St. Johanns-Parks war, wird vielleicht gemerkt haben, dass ein Teil abgesperrt ist. Arbeiter mit Helm, Kelle und Klemmbrett haben sich hier, wo Einheimische sich sonst entspannen und die Aussicht auf den Rhein geniessen, an die Arbeit gemacht. Der Grund für die Arbeiten: Die Vergangenheit des Parks soll ans Tageslicht gebracht werden. Vom 14. bis Mitte 19. Jahrhundert war das Parkgelände, welches sich damals ausserhalb der Stadtgrenzen befand, Ackerland. 1845 entschieden die

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Kulturkonflikt als Musical

Kulturkonflikt als Musical

Von Martin Pütter, Foto: Florian Beck Die Basler Mission feiert ihr 200-jähriges Bestehen mit einem Musical: „Das Grab des weissen Mannes“ liefert dabei einen kleinen Einblick in erfüllte und enttäuschte Hoffnungen der Menschen zweier Welten. Wer schon einmal in einem anderen Land gelebt hat, weiss, dass selbst kleine kulturelle Unterschiede manchmal das Leben ein bisschen schwer machen können. Kommen Faktoren wie Glauben, Tradition und ein gänzlich anderes Klima hinzu, stehen eigene Hoffnungen, Erwartungen und gesetzte Ziele unter enormem Druck. Nicht alle halten dem stand. Das haben in den 200 Jahren des Bestehens der Basler Mission auch einige ihrer Mitglieder erfahren,

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Frühling in Basel vor der grossen Blüte

Frühling in Basel vor der grossen Blüte

Text & Bild (Sonnenuntergang in der Ermitage bei Arlesheim an einem frühen Märztag) von Dan Jones, Deutsch Martin Pütter Die Landschaft rund um Basel hat einiges zu bieten, selbst wenn der Winter in seinen letzten Zügen steckt. In der ersten Märzwoche sah ich die erste Honigbiene des noch jungen Jahres. Es war an diesem Tag das deutlichste Zeichen, dass der Frühling langsam anläuft. Diese einsame und hoffnungsvolle, Honig produzierende Sammlerin wird aber nicht mehr die früh blühenden Bäume wie etwa den Schlehdorn aufsuchen, wenn der Frühling endlich ausschlägt. Dann wird sie von Pflanze zu Pflanze schweben und an blühenden Blumen

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Eco-Festival: eine nachhaltige Party

Eco-Festival: eine nachhaltige Party

Von Martin Pütter Nachhaltigkeit kann auch Spass machen – den Beweis liefern diverse Veranstaltungen am 10. Eco-Festival dieses Wochenende im Stadtzentrum Basels. In gewisser (beschränkter) Hinsicht kann Nachhaltigkeit dabei helfen, den Batzen und das Weggli zu haben. Sie wollen einen Film sehen, fürchten aber die Auswirkungen der Kalorienbomben Popcorn, Eis und Softdrinks auf Fitness und Figur? Dann könnte das Velokino am 10. Eco-Festival dieses Wochenende genau das Richtige für Sie sein. Denn um einen der Filme zu sehen, welche im Kult.kino Atelier (das sich unter dem Tinguely-Brunnen befindet) gezeigt werden, müssen die Zuschauer für den Strom für die Projektoren sorgen

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Die kleinen Unterschiede 10: Guten Appetit

Die kleinen Unterschiede 10: Guten Appetit

Von Martin Pütter Wir alle nehmen Nahrung zu uns, aber was wir essen, und vor allem am liebstem, und wie wir dazu stehen – da gehen die Ansichten von Einheimischen und Expats auseinander. Anfang März 2015 lief nach einer Nachricht bei vielen Expats das Wasser im Mund zusammen, vor allem bei Briten. In Basel war eine Imbissbude aufgegangen, die „fish and chips“ serviert (Tramways in der Steinentorstrasse). Die vielen Kommentare in den sozialen Medien lauten zusammengefasst: Tramways serviert „wahre fish and chips.“ Das heisst: Es waren weder Pangasius oder Tilapia aus einer Zucht, sondern, wie es sich gehört, Dorsch oder

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Fussball verdrängt Religion

Fussball verdrängt Religion

Von Martin Pütter (Foto: hmb / Natascha Jansen) Die Ausstellung „Fussball – Glaube. Liebe. Hoffnung”, die klassische und moderne Ausstellungsmethoden verbindet, bietet im Historischen Museum Basel einen Einblick, was dieser Sport für viele Fans wirklich bedeutet. “Manche Leute glauben, dass es im Fussball um Leben und Tod geht. Diese Einstellung enttäuscht mich. Ich kann Ihnen versichern: Es ist viel wichtiger als das.“ Fast jeder britische Fussballfan wird dieses Zitat des ehemaligen Managers des FC Liverpool, Bill Shankly (1913 – 1981) kennen, ob in dieser Form oder in einer anderen, abgekürzten Version. Nun, was ist denn Fussball wirklich? Das Historische Museum

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Die kleinen Unterschiede 9: Regeln, Regeln, überall Regeln

Die kleinen Unterschiede 9: Regeln, Regeln, überall Regeln

Von Martin Pütter Am Sonntag keine Wäsche aufhängen, kein Auto waschen oder keinen Rasen mähen, abends ab zehn Uhr Musik nur noch auf Zimmerlautstärke – Expats haben ihre Mühe mit Regeln, die Einheimischen (fast) selbstverständlich erscheinen. Ich gebe zu, ein anderer Artikel inspirierte mich zu diesem Artikel in meiner Serie über kleine Unterschiede. Am 1. Dezember 2014 schrieb die Washington Times (nicht zu verwechseln mit der Washington Post) unter «Schweiz sucht qualifizierte ausländische Kräfte, aber geht gegen Immigration vor»: «Es wird der Schweiz schwer fallen, diese dringend benötigten, lukrativen ausländischen Kräfte zu halten, weil viele Ausländer nicht mögen, was sie

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