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Little-Sun-Lampen bei der Fondation Beyeler während Art Basel Miami Beach

Von Shirley L. Kearney, Deutsch von Martin Pütter

Wie bringt man zusätzlich Sonnenschein nach Florida? Die Fondation Beyeler weiss wie. Sie widmet ihren Stand an der Art Basel Miami Beach ganz «Little Sun», einer mit Solarenergie betriebenen Lampe, geschaffen vom dänisch-isländischen Künstler Olafur Eliasson und vom Ingenieur Frederik Ottesen.

Parallel dazu plant die Stadt Miami, inspiriert durch die Street-Food-Kultur Floridas, Lampen eines typisch örtlichen Lebensmittelwagens zu präsentieren. Von 5. bis 8. Dezember werden die Sonnen ihr Licht zusätzlich auf dem Ausstellungsgelände und in den Strassen erstrahlen lassen. Und dies mit einem ganz anderen als nur künstlerischen Ziel. Die Lampe ist letztlich ein im Alltag funktionierendes Kunstwerk. Es kann den weltweit 1,6 Milliarden Menschen ohne Zugriff auf Elektrizität praktisch, effizient, sauber und kostengünstig Licht liefern.

Fünf Stunden Aufladen an der Sonne ermöglicht zehn Stunden gedämpftes Licht, oder vier Stunden helles Licht – damit kann man also die Kraft der Sonne in der Hand halten und sie für alle Aktivitäten im Freien mitnehmen, aber auch zum Energiesparen daheim verwenden.

Hersteller der Lampen ist ein innovatives und sozial aktives Unternehmen mit Sitz in Deutschlands Hauptstadt Berlin, das unter anderem auch daran interessiert ist, den Menschen Licht zu bringen, die es brauchen. Wichtig ist dabei das wie. Das Projekt folgt dem Handels- und nicht dem Hilfsprinzip, mit dem Ziel, nachhaltig denen Licht zu bringen, die nicht am Stromnetz angeschlossen sind.

Das Projekt «Little Sun» war 2012 an der Tate Modern in London offiziell ins Leben gerufen worden. Die Kombination aus einzigartigem Design und kreativer Technik führte zu einem sowohl populären als auch effizienten Produkt mit globaler Auswirkung. Olafur Eliasson sagte selber dazu: «Nach meinem Verständnis ist ein Kunstwerk wesentlich an seine Umgebung gebunden, an die Gegenwart, an die Gesellschaft, aber auch an kulturelle und geographische Bedingungen. Es aktiviert dieses dichte Gewebe und beobachtet so die Welt, in der wir leben – und dadurch kann es letztlich die Welt ändern.»

Im Januar 2013 stellte Olafur Eliasson die «Little Sun» während des World Economic Forums in Davos dem ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan vor, und im Juli 2013 wurde sie in die Design-Sammlung des Centre Pompidou in Paris aufgenommen.

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