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Besser als London

Von Martin Pütter

CSI Basel 2013Bild: Der Deutsche Hans Dieter Dreher mit Colore)

Die Schweizer Freunde des Springreitens hatten im Sommer 2012 Grund zum Jubeln: Steve Guerdat hatte bei den Olympischen Spielen in London die Goldmedaille gewonnen. Ob der Schweizer nun auch am CSI Basel vom 9. bis 12. Januar 2014 erfolgreich sein wird, ist offen – laut den Organisatoren ist der Anlass nämlich besser besetzt als die Olympischen Sommerspiele, die Konkurrenz damit grösser als in London. Das hängt vor allem damit zusammen, dass der CSI Basel keine Teilnehmerbeschränkung pro Nation auferlegt – bei Olympischen Spielen dürfen nur vier Reiter pro Nation an den Start gehen.

Die Briten nutzen dies mit lediglich drei Reitern zwar nicht aus, dafür stellen sie illustre Namen: Scott Brash (Nummer 1) und Ben Maher (2) führen gegenwärtig die Weltrangliste an, dazu kommt Michael Whitaker, der unter anderem mit Team GB 1984 Silber an den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles geholt hatte. Das grösste Teilnehmerfeld stellen die Schweizer (15), mit Steve Guerdat (Weltrangliste 6) an der Spitze. Frankreich mit den Topreitern Patrice Delaveau (8) und Europameister Roger Yves Bost (12) sowie Deutschland mit dem vierfachen Olympiasieger Ludger Beerbaum (3) an der Spitze stellen je sechs Teilnehmer.

Die wichtigste Konkurrenz an dem viertägigen Anlass ist der Grand Prix, der am Sonntag stattfindet. Aber schon am Donnerstag sind die Topreiter im Einsatz, etwa beim Championnat der Stadt Basel. Anreiz dabei ist nicht nur das Preisgeld, sondern auch der Wanderpokal, die «Goldene Trommel» – sie soll verdeutlichen, dass der Anlass zu Basel gehört wie die legendäre Fasnachtstrommel.

Das Schweizer Fernsehen überträgt den Hauptanlass vom Sonntag. Details zum CSI Basel sind auf der Webseite des Organisators erhältlich.

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