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Bunte Sterne im Zolli

Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr? Eine gute Gelegenheit, wieder einmal in den Zoo zu gehen. Im Zolli-Vivarium steht die Welt nämlich Kopf: Die Sternlein, die sonst am Himmel prangen, liegen hier auf dem Bodengrund des Aquariums. Sie sind, gelb, rosa, knallorange oder weiss, haben weder Herz noch Hirn, können aber trotzdem erstaunliches. Rennen, graben, Klettern, kleben, alles kein Problem für Seesterne.

Wohl fast 2000 Seesternarten sind über sämtliche Ozeane und Meere verbreitet, im Zolli  sind es etwa ein Dutzend Arten. Wie viele Exemplare genau im Vivarium leben, kann niemand sagen, hunderte sind in den Meeresaquarien verteilt.

Die meisten Seesterne haben fünf Arme oder ein Vielfaches davon. Jedoch sind auch Tiere mit sieben, acht, dreizehn oder mehr Armen keine Seltenheit. Seesterne haben aber nicht nur Arme, sondern auch Füsse. Sie befinden sich an der Unterseite der Arme und dienen der Fortbewegung. Dabei streckt sich eine Gruppe der beweglichen Füsse in die gleiche Richtung vor, heftet sich an der Unterlage fest und verkürzt sich dann wieder. Bei dieser Verkürzung wird der Körper des Tieres nachgezogen, zwar nicht schnell, aber gewandt und gleichmässig.

Die fünf Arme der Seesterne sind gleichberechtigt und können sich unabhängig voneinander bewegen. Trotzdem kann sich der Stern für eine Marschrichtung entscheiden, denn sein fünffach symmetrisches Nervensystem gibt demokratisch korrekt immer der Mehrheit der Arme Recht.

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