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Das doppelte Schneewittchen

Von Shirley L. Kearney und Bronwen Saunders, Deutsch von Martin Pütter

Besucher des Theater Basels haben gleich zweifach Gelegenheit, die schöne Prinzessin mit ebenholzschwarzem Haar und blutroten Lippen zu sehen – im Ballett und in der Oper. Richard Wherlocks Ballettinszenierung «Snow White», die am Theater Basel bis März läuft, verspricht einen fantastischen Abend, wie unsere Autorin Shirley L. Kearney schreibt: «Wherlocks Choreographie des Märchens der Gebrüder Grimm über Schneewittchen und die sieben Zwerge – inklusive verschiedener Helden und Schurken – ist einfach bezaubernd. Die Abendvorstellung am Stephanstag besuchten Ballettliebhaber allen Alters, und sowohl in Foyer als auch Theater herrschte Feststimmung.  Die eleganten, langsamen und traditionellen Bewegungen , vermischt mit stark körperlichen und peppigen Handlungen, erfolgten zu einer meisterlichen Aufführung von Dmitri Schostakowitschs Musik durch das Sinfonieorchester Basel, welches auch noch ‚Tea for Two‘ zum Mitsummen durch das Publikum einschob. Ein cleveres Bühnenbild und die Kostüme vervollständigten das Szenario. ‚Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land’ erhält dadurch eine neue Bedeutung. Die Rückseite des Programmhefts lässt dies zu einer persönlichen Entdeckung werden», schreibt The Basel Journal-Autorin Shirley L. Kearney.

Am 20. Februar folgt die Premiere von «Schneewittchen», einer Oper in fünf Akten, mit einem Prolog und einem Epilog, basierend auf dem gleichnamigen, 1901 veröffentlichen Theaterstück des Schweizer Schriftstellers Robert Walser. Die Musik zum Libretto – auf Deutsch – schuf der berühmte Schweizer Komponist, Dirigent und Robert-Walser-Experte Heinz Holliger. Die Basler Aufführung erfolgt zu Ehren von Holligers 75. Geburtstag.

www.theater-basel.ch

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