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Der Reiz des unberechenbaren Rennens auf dem Rhein

Von Martin Pütter

Am 15. November findet in Basel zum fünften Mal das internationale Ruderrennen Basel Head statt. Bei Athleten und Zuschauern ist dieser Anlass zunehmend populär – wozu auch «dr Bach» beiträgt.

Schon früh wussten die Organisatoren von Basel Head, dass die Zahl der Teilnehmer die Marke vom letzten Jahr übertroffen hatte. «Bis heute haben sich rund 70 Mannschaften aus über 10 Ländern angemeldet», hiess es in der deutschen Version des Newsletters, der anfangs Oktober dieses Jahres herausgegangen war und auf der Webseite von Basel Head steht.

An der Medienkonferenz vier Tage vor dem Rennen kam dann die Ankündigung einer neuen Rekordteilnehmerzahl: 93. Die Organisatoren fügten noch eine weitere gute Nachricht hinzu: Das Rennen werde auf dem Rhein stattfinden. Wetterprognose und damit Wasserstand und Strömungsgeschwindigkeit würden ein Ausweichen auf die Ausweichstrecke des Rhein- Rhône-Kanals nicht nötig machen.

Bei der Austragung letztes Jahr nahmen insgesamt 64 Achter teil an diesem Verfolgungsrennen über 6,4 Kilometer auf dem «Bach», wie die Basler den Rhein nennen. Zwei Boote sorgten gar für Spektakel: sie kollidierten an der Wendemarke – ein Unikum unter Ruderrennen – unterhalb des Stauwehrs des Kraftwerk Birsfeldens. Immerhin: Keiner war dabei ins kalte Wasser gefallen, die Boote blieben ohne Schaden – höchstens der Stolz war bei einigen Ruderern angekratzt.

Auf die Frage, was Basel Head so besonders macht, sagt Björn Uhlmann, Chefcoach des Ruderclubs Blau-Weiss Basel: «Die Unberechenbarkeit.» Oder anders ausgedrückt: Ganz speziell gefordert ist «die Fähigkeit der Ruderer, das Boot vorwärts zu bringen», besonders in der ersten Streckenhälfte, stromauf vom Start bis zur Wendemarke. Zudem ist die Strömung alles andere als gleichmässig. Eine Schlüsselstelle ist zwischen dem Ufer oberhalb des Tinguely-Museums und dem ersten Brückenpfeiler der Schwarzwaldbrücke – dort haben die Boote am meisten zu kämpfen, gegen die Strömung vorwärts zu kommen.

Weitere Details zu dem Rennen, das letztes Jahr an die 10‘000 Zuschauer entlang des Rheins anzog, aber auch zu Rudern in Basel und Umgebung allgemein finden Sie in der jüngsten Printausgabe von The Basel Journal, erhältlich bei Bider & Tanner sowie via Abonnement.

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