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Installation Mensch

«14 Rooms» ist Kunst live, einzigartig und parallel zur ART Basel, in der von Herzog & de Meuron  architektonisch massgeschneiderten Halle 3 der Messe.

Von Shirley L. Kearney, Deutsch von Martin Pütter

Eine Aura von Alice im Wunderland hängt in der Schwebe, wenn man den grossen leeren Bereich betritt, mit 14 abgeschlossenen Räumen – wovon sich 13 hinter einer Spiegeltür befinden (einer ist hinter einer Glastür) – gleichmässig verteilt auf beiden Seiten der Halle. Dazu gehören noch ein Epilog durch Jordan Wolfson (Reservation notwendig) und eine aus Archivmaterial zusammengestellte Dokumentation von John Baldessari.

Die 14 beitragenden Künstler schufen Installationen mit Menschen. Darsteller, die von den Künstlern instruiert wurden, was sie wie auszüben haben – dadurch ist der Zuschauer einbezogen: Er bückt sich, berührt, schaut, nimmt teil, hört zu oder wartet. Einige Begegnungen sind intimer und intensiver als andere, aber es ist ein einmaliges Live-Erlebnis im Museum. Der Direktor der Art Basel, Marc Spiegler, sagt dazu: «Wir haben immer versucht, eine Plattform für das momentan Wesentliche zu schaffen, und Darbietungen haben an Gewicht gewonnen.» Er fügt an, dass «14 Rooms» nur einmal stattfindet. Kuratoren sind Klaus Biesenbach, Direktor des «Museums für Moderne Kunst PS1», und Hans Ulrich Obrist, Co-Direktor «International Projects» der Londoner «Serpentine Gallery». Eine Zusammenarbeit besteht mit der Fondation Bayeler, mit der Art Basel und dem Theater Basel.

Ed Atkins, Yoko Ono, Bruce Nauman, Jennifer Allora und Santiago Sierra gehören zu den 14 international gefeierten Künstlern – die vollständige Liste ist in der Halle oder online verfügbar.

Drei Beispiele:

Raum 4 von Damien Hirst, Holly, Gretel, mit wechselndem Titel, je nachdem, welche der teilnehmenden Zwilling anwesend ist.

Raum 11 von Joan Jonas, Mirror Check – sieht wie ein bruchstückhaftes Selfie aus, aber die Darstellerin untersucht sorgfältig ihren Körper mit einem kleinen Handspiegel.

Raum 12 von Marina Abramowitsch, Luminosity, erinnert an Leonardo da Vincis vitruvianischen Menschen. Eine nackte Frau steht vor einem grossen weissen Brett, mit ausgestreckten Armen, wobei sie ein kleiner Velosessel am Brett zu fixieren scheint.

Öffnen Sie alle Türen, folgen sie dem Fluss. Die Ausstellung ist bis 22. Juni geöffnet.

Weitere Informationen auf der Webseite von 14 Rooms.

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