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Piet Mondrian, Barnett Newmann, Dan Flavin

Nur noch bis zum 19. Januar im Kunstmuseum Basel

(Foto: Dan Flavin, untitled (zur Erinnerung an Urs Graf), 1972/1975. © ProLitteris, Zürich)

Von Shirley L. Kearney

Wer bis jetzt nicht daran gedacht hat, diese Ausstellung zu besuchen, hat noch wenige Tage Zeit, seine Meinung zu ändern und sich von Primärfarben, Rasterbildern und leuchtenden Neonröhren inspirieren zu lassen. Eine beruhigender und leichter Jahreseinstieg für Augen und Seele. Zum Beispiel im Rahumen der Museumsnacht am Freitag, 17. Januar.

Gezeigt werden bedeutende Werke der drei Artisten aus der Dauerausstellung des Kunstmuseums sowie Leihgaben bekannter Sammlungen und Museen in Europa und den USA.

Ausgangspunkt bilden Tafelbilder von Piet Mondrian (1872–1944). Sie beschränken sich ausschliesslich auf die Verwendung horizontaler und vertikaler Linien sowie die drei Primärfarben Rot, Gelb und Blau und die Nicht-Farben Schwarz, Weiss und Grau.

Barnett Newman hingegen (1905–1970) wollte die Farbe von allen Prinzipien lösen. Die befreiende Entfaltung einer Farbe auf teilweise riesigen Bildformaten zielte auf die metaphysische Erfahrung des Erhabenen, die Newman mit dem Begriff des «Sublimen» umschrieb.

Dan Flavin (1933-1996) wiederum nahm eine faktische Haltung ein und kombinierte seine Lichtinstallationen aus handelsüblichen Leuchtstoffröhren. Von ihm stammt auch die permanente Installation im Eingangshofs des Museums. Die farbigen Leuchtstoffröhren zieren die Ecken des Hofs seit 1975 zur Erinnerung an den Schweizer Künstler und Steinhauer Urs Graf, der im 16. Jahrhundert lebte und wirkte. An einem bedeckten Tag, oder auch abends, tauchen diese Röhren den Ort in ein sanftes Licht.

www.kunstmuseumbasel.ch

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