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Premiere beim Basler Biermarkt

Zum dritten Mal findet der Basler Biermarkt statt – und erstmals bietet auch ein Kleinbrauer von jenseits der Landesgrenze  sein Getränk bei diesem Anlass an.

Von Martin Pütter

Die Basler lieben Bier, und vor allem spezielle Biere – auch so ist zu erklären, dass die Zahl der Klein- und Mikro-Brauereien, die am Basler Biermarkt teilnehmen, ständig steigt. Bei der dritten Durchführung, die am 29. August auf dem Vogesenplatz beim Bahnhof St. Johann stattfindet, sind diesmal 20 Brauereien anwesend – letztes Jahr waren es noch 12. Und erstmals ist eine Brauerei aus dem Ausland dabei: Das Braukollektiv aus Freiburg im Breisgau wird seine Getränke anbieten.

Auch die Veranstalter sind dabei sehr neugierig – vor allem, wie der neue Teilnehmer die Einfuhr- und Zollbestimmungen bewältigt hat. „Wir sind daran interessiert, welche Erfahrungen sie machen“, erklärt Beat Aellen, einer der Organisatoren des Basler Biermarkts, denn „bisher haben wir uns gerade auch wegen der Zollformalitäten mit den Einladungen auf den schweizerischen Teil der Region beschränkt.“

Das ist sicher auch ein Grund dafür gewesen, dass bisher Kleinbrauereien aus dem Elsass (noch) nicht am Biermarkt teilnahmen, die ja wesentlich näher liegen an Basel als Freiburg im Breisgau. Nur wenige Kilometer entfernt vom Vogesenplatz befindet sich in Frankreich nämlich die Brasserie de St-Louis. Wiedereröffnet 2010, erhielt eines der Biere dieser Kleinbrauerei, das „Mousse des Moines“ (der Mönchsschaum), sogar den Segen des damaligen Papstes Benedikt XVI. – eines der Bestandteile dieses Leichtbieres ist der Überschuss aus der Hostienproduktion.

Berücksichtigt man das Charakteristikum der Basler, auch alles als Ausland zu bezeichnen, was mit Zürich zu tun hat, ist sogar eine zweite ausländische Brauerei am Biermarkt: Nubiabrew Craftbeer. Auch Beat Allen ist gespannt auf diesen neuen Teilnehmer: „Das Besondere daran ist, dass dort ein afrikanischer Braumeister africanstyle-Bier braut.“

Beim Betrachten der Liste der Teilnehmer fällt aber auch auf, dass eine Basler Kleinbrauerei fehlt: Käppelijoch. Anscheinend gab ein Anstieg des Preises für einen Stand den Ausschlag, dass Braumeister und Inhaber Dani Nüsch diesmal fernbleibt. Bleibt zu hoffen, dass sich Käppelijoch und Organisator zugunsten der Aficionados des Bieres vor der Austragung des vierten Basler Biermarktes nächstes Jahr wieder einigen können.

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