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Sport: Gemeinsamkeiten helfen Einheimischen und Expats zueinander

Neue Studien haben ergeben, dass Sport nicht nur geistige Fähigkeiten fördert und Krankheiten vorbeugt, sondern Ausländern auch hilft, sich in neuer Umgebung zu assimilieren.

By Ella Revitt

Untersuchungen in diversen europäischen Ländern haben aufgezeigt, dass Sport sich gut eignet, Expats in am neuen Ort einzugliedern. „Das motivierende Umfeld in Sportclubs, das beim Lernen und Entwickeln hilft, ist ein positiver Faktor für Integration“, sagt Professor Anne-Marie Elbe von der Abteilung Sport und Sportwissenschaft an der Universität Kopenhagen.

Basel macht keine Ausnahme. Jedes Jahr finden hier viele Anlässe im Spitzen- und Breitensport statt, dazu hat die Stadt eine Reihe an Clubs für jedes Können. Speziell internationalen Studenten fühlen sich schnell hier akzeptiert, wenn Sie Mitglied eines örtlichen Sportclubs sind.

Die Aufnahme kann einschüchternd sein zu Beginn. Bevor Sydney Frank aus New Jersey (USA) zum Leichtathletik-Club Therwil (LCT) stiess, „hatte ich Angst, dass ich nicht dazu passe, und zu Beginn war es auch schwer.“ Sydney und ich stiessen gemeinsam zum Club – das erleichterte zu Beginn einiges. Allerdings ist es ichtig, dass man auf die anderen Clubmitglieder zugeht und dabei auch versucht, so oft wie möglich Deutsch zu reden.

Seither haben Sydney und ich Freunde gewonnen, wir fühlen uns im Club einbezogen. Sobald man sich bemüht, dabei zu sein und mit besten Absichten auf Andere zugeht, wird man von den Schweizer Teamkollegen akzeptiert. Viele Schweizer wollten sogar Englisch mit uns sprechen. Die Sprachbarriere war kein Thema mehr: Sie redeten mit uns auf Englisch, während wir auf Deutsch antworteten.

Ihr Deutsch machte Fortschritte, sagt Sydney, „und man lernt die Kultur kennen“. Alexander Lowry aus Texas (USA), der Fussball bei Old Boys Basel spielt, stimmt überein: „Seit ich bei diesem Club dabei bin, habe ich durch meine Teamkollegen einiges von der Schweizer Kultur mitbekommen.“

Mitglied eines örtlichen Clubs zu sein hilft auch, sportlich Fortschritte zu machen. Ich bin nun auch im im regionalen Kader des Leichtathletik-Leistungszentrum Nordwestschweiz, von dem ich ohne den LCT nichts gewusst hätte. Neben der Teilnahme an  kantonalen, regionalen und nationalen Meisterschaften, dank meiner Swiss-Athletics-Lizenz, kann ich mit meinem Club auch an Trainingslagern teilnehmen.

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Sportanlagen – wie etwa der Sportplatz Margelacker in Muttenz - sind immer nah zur Hand in der Region Basel. (Bild Ella Revitt)

Der Sportmöglichkeiten sind viele in der Region Basel. Nur als ein Beispiel: Der Turnverein Muttenz bietet Leichtathletik, Turnen, Handball, Unihockey, Basketball und Volleyball für verschiedene Altersstufen. Auf den Sportanlagen St. Jakob hat es eine Laufbahn, dazu Felder für Beach Volleyball, Basketball und Fussball, weiter eine Schwimm- und eine Eishalle sowie zwölf weitere Hallen. Im Baselland sind auch einige Vita Parcours zu finden, so etwa in Aesch, Binningen, Birsfelden, Dornach, Liestal, Muttenz und Therwil.

Auch Zuschauer kommen auf ihre Kosten. Um nur einige wenige zu nennen: Im St. Jakob-Park, dem grössten Stadion in der Schweiz, trägt der FC Basel seine Heimspiele aus, auch in der Champions League wieder diesen Herbst – und kürzlich fand dort sogar ein Endspiel in der Europa League statt. Bei den Swiss Indoors jeweils im Oktober nehmen jeweils Spitzenspieler der ATP-Weltrangliste teil, und dazu kommt auch die „Beachtour“ im Juni, mit mehreren Volleyball-Teams im Einsatz auf dem Barfüsserplatz – die Liste geht weiter. Bei all diesen Anlässen bestehen Gelegenheiten zum Schwatz mit Einheimischen.

Sollte die Sprache doch ein Problem sein: Es hat auch Teams und Sportclubs für Expats. Die Basel Dragons, zum Beispiel, sind ein Laufsportclub für Expats, in dem nur Englisch gesprochen wird. Im Verband für Firmensport sind viele Teams von Unternehmen und Konzernen zu finden, sei das für Boccia oder Sikfahren – und dort sind viele Expats zu finden.

Aber der Beitritt zu einem örtlichen Club ist sehr empfohlen. Die Vorteile und Erfolge überwiegen Anfangsschwierigkeiten bei weitem. Fechterin Valentina Bos, die für die Niederlande als Juniorin an Europa- und Weltmeisterschaften teilnahm, spricht der Fechtgesellschaft Basel zu, dass sie dank ihr „einen Platz in der Schweiz habe.“

http://www.firmensport.ch/
http://www.coopbeachtour.ch/
http://www.swissindoorsbasel.ch/de-de/
https://www.zurichvitaparcours.ch/
http://www.tvmuttenz.ch
http://www.lctherwil.ch
http://www.oldboys.ch/
http://www.fechtgesellschaftbasel.ch/fgb/

Übersetzt ins Deutsche von Martin Pütter

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