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Universale Werte, gezeigt von Shakespeares Frauen

Katharina von Aragon, Lady Macbeth, Ophelia, Titania und andere Frauen in Shakespeares Stücken überschreiten politische, soziale und geographische Grenzen, wie das „Theatre of Eternal Values“ am 25. Februar zeigt.

Von Shirley L. Kearney

Basel ist ein Zentrum für Kultur und Musik, mit Angeboten für jeden Geschmack. Das zeigt sich an allen Ecken und Enden der Stadt, wo Plakate Anlässe ankündigen. Andere Medien, wie etwa Online-Links und Nachrichtenübertragungen in Trams und Bussen, überfluten uns.

Aber eine Gruppe überschreitet Grenzen: „The Theatre of Eternal Values“ (Theater der ewigen Werte – TEV) ist eine internationale, 1996 von Künstlern und Profis gegründete Theatertruppe, die sich der menschlichen und künstlerischen Entwicklung widmet. Die Truppe ist seit 17 Jahren auf Tournee rund um die Welt, führt Originalstücke auf und Adaptionen, von Moliére bis Shakespeare, von Blake bis Pirandello – Werke, welche wahre universelle, über politische, soziale und geographische Grenzen steigende Werte aufzeigen.

TEV widmet sich auch der Ausbildung junger Menschen und verwendet die Kunst, um die Werte der Integration zu fördern. „Shakespeare’s Women“ hat ein Mitglied der geschrieben, der dabei die Worte des Barden benutzte und sie in einen modernen Text einfliessen liess.

2014 stellte TEV bereits einige der Frauen Shakespeares einer kleinen Gruppe vor – es war quasi ein Testlauf. Nun ist ein überarbeitetes und erweitertes Programm heraus, mit Katarina von Aragon, eine der Frauen Heinrichs VIII., Lady Macbeth, treibend-tödliche Kraft hinter dem Thron, Ophelia, Opfer von Hamlets Machtkämpfen, Titania, kurz getäuscht von Puck im Mittsommernachtstraum, und Jean d’Arc in zeitgenössischem Kostüm. Sie alle erwachen auf der Bühne zum Leben, sprechen Originaltexte oder adaptierte Texte.

Persönlichkeiten, ob männlich oder weiblich, erwecken unsere Shakespearesche Neugier. Der Titel des Stücks lautet „Shakespeare’s Women“, aber wie bei Shakespare üblich geht es auch um die Männer.

 

Donnerstag, 25. Februar
19.00 Uhr, Theater BFS, Kohlenbergstrasse 11
Eintritt: CHF 30.00 / Studenten CHF 15.00
Karten sind erhältlich über
+41 77 454 63 23 oder
via email: isabelle.chariatte@unibas.ch

 

Übersetzt ins Deutsche durch Martin Pütter

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